| 
|  | Porträts: Chemie- und Pharmatechnologen/-innen |  | | | "Man muss 100 Prozent bei der Sache sein"
Christian Henggeler, 20, Chemie- und Pharmatechnologe "Nach der Lehre in einem Grossbetrieb habe ich sehr schnell meine Wunschstelle gefunden! Wir produzieren Augentropfen, -salben und -gel: Steriles Arbeiten ist hier absolute Pflicht. Es dürfen keine Keime in die Produktion gelangen, und das ist ganz schön heikel. Neulich ging ein Ansatz verloren, weil er verunreinigt war. ‹Ansatz› bedeutet im Prinzip das Mischen der Rohstoffe. Was ich am liebsten mache, ist Prozessoptimierung - in diesem Bereich möchte ich mich gern weiterentwickeln."
"Keine Produktion ohne genaue Kontrollen"
Maja Ebner, 35, Inprozess-Analytik Farbstoffproduktion "Ich analysiere im Labor Proben der laufenden Farbstoffproduktion. Darum arbeite ich wie das ganze Team im Schichtbetrieb: 2 Tage Früh-, 2 Tage Mittel- und 2 Tage Spätschicht. Dann habe ich 4 Tage frei. Das verhilft mir zu mehr Freizeit und Ferien. Für meine Arbeit sind Produktionserfahrung und gute Kenntnisse der chemischen Technologie unerlässlich. Als Verantwortliche für die Qualitätskontrolle habe ich ein breites Aufgabengebiet mit viel Verantwortung. Momentan absolviere ich den Lehrgang zur eidgenössisch diplomierten Chemietechnologin HFP."
| | | | |
| 
|