Arbeit mit dem Erbe aus früheren Epochen Geschichte oder Archäologie studiert, wer Licht in die Ereignisse der Vergangenheit bringen will. Auch Kunsthistoriker, Kulturwissenschafterinnen, Philosophen, Musik-, Film- und Theaterwissenschafterinnen beschäftigen sich mit dem Erbe aus früheren Epochen und dessen Einfluss auf das Heute.
Kombinierbare Studienfächer und interdisziplinäre Studiengänge Wer ein Fach aus den Geistes-, Kunst- und historischen Wissenschaften belegt, kann ein bis zwei weitere Studienfächer als Nebenfächer oder Minors dazu kombinieren. Die Auswahl an kombinierbaren Fächern ist je nach Universität verschieden. Einzelne Universitäten fassen Ur- und Frühgeschichte, Sprach- und Literaturwissenschaft, Geschichte, Kunst- und Kulturgeschichte, Theologie und Religionswissenschaft der Antike zum interdisziplinären Studiengang Altertumswissenschaft zusammen. An der Universität Luzern integriert der Studiengang Kulturwissenschaften die Fächer Philosophie, Geschichte, Soziologie, Religionswissenschaften, Judaistik und Politikwissenschaft.
Das Studium ist keine Berufsausbildung Das Studium vermittelt wissenschaftliches Fachwissen. Dazu lernen Studierende Recherchieren, Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Argumentieren. Neben dem Lehrberuf steht damit eine breite Palette an beruflichen Möglichkeiten offen.
Wo studieren? Studiengänge der Geistes-, Kunst- und historische Wissenschaften werden an allen Universitäten ausser St. Gallen und Tessin angeboten. Das Studium der Kunstgeschichte, Musik-, Film- und Theaterwissenschaft an der Universität umfasst eine theoretische Beschäftigung mit allen Aspekten der Künste. Die praktisch künstlerischen Ausbildungen (Kunst, Gestaltung, Film, Restaurierung, Theater) finden an Fachhochschulen statt.
Studiengebiete
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