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|  | Porträts: Fleischfachmann/frau |  | | | "Fleischfachleute sollten körperlich eher robust sein"
André Ulrich, 2. Lehrjahr als Fleischfachmann André war 11 oder 12, als er zum ersten Mal bei einem Metzger aushalf. Und obwohl er sich später auch mit anderen Berufen beschäftigte, gefiel ihm die Arbeit hier am besten. Wer Fleischfachfrau/-mann lernen will, sollte körperlich eher robust sein. "Man steht den ganzen Tag, und die Kalbshälften, die man auslädt, wiegen um 65 Kilogramm. Zudem ist der Arbeitsbeginn früh morgens und für Langschläfer nicht optimal. In einer Metzgerei gibt es immer etwas zu putzen: Hygiene ist das A und O."
"Ich habe nie schlechte Erfahrungen gemacht"
Claudia Eichenberger, 34, Dipl. Metzgermeisterin HFP "Unsere Metzgerei mit 30 Angestellten hat einen Catering-Service, deshalb bin ich oft unterwegs, um Räumlichkeiten anzuschauen und vor Ort mitzuarbeiten. Ich bin auch für die Lernenden verantwortlich. Ich schätze es, dass ich nicht nur im Büro arbeite, sondern auch kreativ sein kann. Da ich gleich oberhalb vom Betrieb wohne, kann ich Familie und Arbeit gut vereinen. Ich habe als Frau nie schlechte Erfahrungen gemacht. Man muss sich durch die Arbeit und den Willen beweisen, dann stehen einem die Türen offen. Nächstes Jahr übernehme ich von meinen Eltern die Geschäftsführung"
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