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Laufbahn
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Themenbild: Laufbahn
Weiterbildungsmöglichkeiten nach Studienabschluss
 
Voraussetzungen
Für die Zulassung zu den meisten Weiterbildungen an den Universitäten/ETH wird in der Regel ein Master- bzw. Lizenziats-/Diplom-Abschluss verlangt. Darüber hinaus gibt es oft zusätzliche  Bedingungen wie z.B. der Abschluss in einer bestimmten Studienrichtung oder Berufserfahrung. Als Weiterbildung können auch Zweitstudien mit besonderen Bestimmungen gelten.

Doktorat

Wer einen Doktortitel erwerben will, muss nach dem Master bzw. dem Lizenziat / Diplom  eine selbstständige wissenschaftliche Arbeit, die so genannte Dissertation, verfassen. Wie viel Zeit eine Promotion in Anspruch nimmt, ist von Fach zu Fach und individuell verschieden (ein bis fünf und mehr Jahre). Nach der Dissertation folgt noch eine  Doktoratsprüfung.
Zurzeit wird an den meisten Universitäten das Promotionsstudium reformiert.

Habilitation

Die wissenschaftliche Laufbahn bzw. eine Anstellung als Professor/in (oder Privatdozent/in) erfordert ein weiteres Qualifikationsverfahren nach dem Doktorat. Dafür ist in der Regel eine ausführliche wissenschaftliche Arbeit, die Habilitation, zu verfassen, welche von einer Universität bzw. den betreffenden Fakultätsangehörigen angenommen werden muss.

Weiterbildungen MAS, DAS, CAS


Master of Advanced Studies - MAS

MAS-Studiengänge umfassen mindestens 60 ECTS-Punkte. Diese Weiterbildungsmaster richten  sich an Personen mit einem Studienabschluss, welche meistens schon in der Berufspraxis stehen.

Zu den MAS-Studien zählt auch der Master of Advanced Studies in Secondary and Higher Education für das Erteilen von allgemeinbildendem Unterricht" (MAS SHE ABU). Den Umfang eines MAS beinhaltet auch die Weiterbildung zum Lehramt für Maturitätsschulen (Höheres Lehramt/Sekundarstufe II) als Voraussetzung für das Unterrichten an Mittel- und Maturitätsschulen. Zusätzlich zum Fachstudium mit dem Masterabschluss wird eine pädagogisch-methodische Ausbildung inkl. Praktika von rund zwei bis drei Semestern absolviert. Sie kann entweder erst nach dem Studienabschluss an der Universität/ETH oder teilweise bereits parallel zum Fachstudium absolviert werden. Die Bedingungen sind je nach Hochschule unterschiedlich.

Master of Business Administration (MBA) bezeichnet den Abschluss eines betreibswissenschaftlichen Weiterbildungsstudiums.

Diploma of Advanced Studies - DAS

Mit DAS - bzw. auch als University Professional UP - werden berufsbegleitende Diplomstudiengänge bezeichnet, für welche mindestens 30 ECTS-Punkte erreicht werden müssen.

Certificate of Advanced Studies  - CAS

Mit CAS werden berufsbegleitende Zertifikatslehrgänge bezeichnet, für welche mindestens 10 ECTS-Punkte erreicht werden müssen. Oftmals können CAS kombiniert und allenfalls  je nach Angebot zu einem MAS weitergeführt werden.

Praktika, Stages, Traineeprogramme

Praktika, Stages, Traineeprogramme und ähnliche Einrichtungen verbinden – bei allen Nuancen – eine ergänzende Ausbildung mit praktischer Arbeit. Es gibt sie in verschiedenen Spielarten und je nach Tätigkeitsbereich in unterschiedlicher Häufigkeit. Alle Arten finden betriebsintern statt und werden entschädigt, manchmal in Form eines eigentlichen Lohns, manchmal in Form eines eher bescheidenen Entgelts. Hauptzweck aller dieser Formen ist es, praktische Erfahrungen zu sammeln, allenfalls auch ergänzende beruflichen Qualifikationen oder Auslanderfahrung und besondere Sprachkenntnisse. Solche praktischen Zusatzqualifikationen verbessern die Anstellungs- und Karrierechancen eindeutig.
 
 

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 Links
 Weiterbildung nach Studienabschluss
 Über 500 Angebote für Hochschulabsolvent/innen.
 
 www.swissuni.ch
 Weiterbildungen der Universitäten und ETHs.
  
 Die Ausbildung und die berufliche Situation von Promovierten
 Die Publikation des Bundesamts für Statistik untersucht die Entwicklung des Doktorats in der Schweiz sowie Befunde zur Doktoratsausbildung und zur beruflichen Situation von Promovierten. Das Themenspektrum reicht von der Betreuung und Finanzierung der Doktorierenden, von den Formen der Doktorats-ausbildung, zu den Einkommensverhältnissen und zur Arbeitsmarkt-befähigung von Promovierten.
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