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Soziale Arbeit, Studienrichtungen Sozialarbeit, Soziokultur, Sozialpädagogik

Bachelor HES

Hochschule Luzern HSLU > Departement Soziale Arbeit

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Catégories
Lieu de formation

Lucerne (LU)

Type de formation

Hautes écoles spécialisées HES

Modalités temporelles

À plein temps - En emploi - À temps partiel

Thèmes de formation

Domaine social, sciences sociales

Domaines d'études

Travail social

Swissdoc

7.731.1.0

Mise à jour 03.03.2020

Description

Description de la branche d'études

Menschen gehören sozialen Systemen an. Doch nicht immer gewährleisten diese Systeme eine hinreichende Integration ihrer Mitglieder und nicht allen gelingt die gewünschte Partizipation. Hier können soziale Probleme entstehen, mit deren Bearbeitung sich die Soziale Arbeit befasst. Mehr zum Studiengebiet Soziale Arbeit

Description de la formation

Der Bachelor ist der erste Hochschulabschluss und verlangt 180 ECTS (Kreditpunkte).
Das Studium ist modular aufgebaut. 1 ECTS-Punkt entspricht ungefähr einem Arbeitsaufwand von 25-30 Stunden.

Die Hochschule Luzern - Soziale Arbeit bietet die drei Studienrichtungen Sozialarbeit, Soziokultur und Sozialpädagogik als Profilbildung an.

Vertiefung in die Studienrichtung Sozialarbeit

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen sind in verschiedenen Arbeitsfeldern und Institutionen tätig wie in der Familien- und Jugendhilfe, in Gemeinde- und Spitalsozialdiensten, in Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden, im Strafvollzug, in der Suchthilfe oder in der Arbeitsintegration.

Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter helfen Menschen, die ihre sozialen Probleme nicht mehr aus eigener Kraft lösen können. Gemeinsam mit den Betroffenen suchen sie Wege und Strategien, um ihre alltäglichen Herausforderungen zu bewältigen und ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten.

Vertiefung in die Studienrichtung Soziokultur

Soziokulturelle Animatoren und Animatorinnen bauen Brücken zwischen Generationen, zwischen Alteingesessenen und neu Zugewanderten, zwischen Männern und Frauen sowie zwischen unterschiedlichen Kulturen. Sie bilden Netzwerke zwischen Quartieren, Gemeinden und Institutionen. Sie arbeiten in Kultur-, Gemeinschafts- und Seniorenzentren, in Quartier- und Jugendtreffs, auf Spielplätzen, in Präventions-, Asyl- und Arbeitslosenprojekten oder in der Gassenarbeit.

Soziokulturelle Animatoren und Animatorinnen helfen Menschen dabei, sich im raschen sozialen Wandel zurecht zu finden. Sie ermutigen und motivieren Menschen oder Gruppen zur aktiven Gestaltung ihrer Lebensräume und ihres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Mit kultureller Vermittlungsarbeit fördern sie das bessere Verständnis unterschiedlicher Kulturen.

Vertiefung in die Richtung Sozialpädagogik

Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen sind unter anderem in sozial- und sonderpädagogischen Institutionen, in der Wohnbetreuung, in der psychiatrischen Versorgung, in Werkstätten, in der Familienbegleitung, in der Erziehungsberatung und in der Frühförderung tätig.

Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen unterstützen Menschen jeden Alters in erschwerten Lebenssituationen bei ihren täglichen Aufgaben. Sie fördern ihre persönliche Entwicklung und unterstützen ihre Lernprozesse, wobei sie deren gesamte Lebensumstände miteinbeziehen. Sie stehen ihren Klientinnen und Klienten bei der Bewältigung des Alltags zur Seite und helfen bei der Integration in ein funktionierendes soziales Umfeld.

Praxisausbildung

Während ihres Bachelor-Studiums absolvieren die Studierenden einen länger dauernden Einsatz im Berufsfeld der Sozialarbeit, der Soziokulturellen Animation oder der Sozialpädagogik.

Studierende lernen unter anderem, berufliche Problemstellungen in ihrem Kontext zu erkennen, zu beurteilen und zu lösen. Sie üben Techniken und Methoden ein und entwickeln dadurch eine berufliche Identität.
Die Praxisausbildung unterscheidet sich je nach Zeitmodell: Voll- oder Teilzeit-Studierende machen ein Praktikum von 8 bis 12 Monaten. Berufsbegleitende Studierende absolvieren ihre Praxisausbildung an ihrem Arbeitsplatz.
Sowohl im Praktikum wie auch bei der studienbegleitenden Arbeit werden die Studierenden von ausgebildeten Fachpersonen angeleitet. Zur Praxisausbildung gehört auch ein Praxisprojekt. Alternativ zum Praxisprojekt können Sie einen Auslandeinsatz oder das Interdisziplinäre Studienangebot (ISA) Modul «SocialLab» absolvieren.

Das Studium wird mit der Bachelor-Arbeit abgeschlossen.

Plan de la formation

Das Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit ist modular aufgebaut: Die Grundlagenmodule und die methodischen Pflichtmodule je Studienrichtung (Sozialarbeit, Soziokultur oder Sozialpädagogik) sind für alle Studierenden vorgegeben. 

Ein zentraler Teil des Studiums ist die Praxisausbildung, während der Studierende einen längeren Einsatz im Berufsfeld der Sozialarbeit, der Soziokulturellen Animation oder der Sozialpädagogik leisten und ein Praxisprojekt durchführen.

Ein eigenes Profil erarbeiten sie sich durch persönliche Themensetzung in der Projekt- und Bachelor-Arbeit sowie durch die Auswahl von Wahlpflicht- und Wahlmodulen.  

Modulgruppen ECTS
Pflichtmodule Grundstudium (alle Richtungen) 60
Lern- und Bildungsprozesse 9
Lebensphasen und Sozialräume 6
Recht und Normen in der Sozialen Arbeit 6
Interaktion und Kommunikation 6
Wirtschaftsentwicklung und Arbeitswelten 6
Arbeiten und Lernen in Gruppen (Blockwoche) 3
Sozialstaat und Sozialwesen 6
Gesellschaftlicher Wandel und Integration 6
Geschichte und Theorien der Sozialen Arbeit 6
Schriftliche Arbeit 3
Arbeiten und Lernen in Gruppen (Blocksoche) 3
Wissensintegration und Positionierung (Blockwoche) 3
   
Praxisausbildung (Pflichtmodule):
Spezialisierte Angebote für die jeweilige Studienrichtung 

je nach Modell:

Praktikum / angeleitete Praxisausbildung SA 30 - 48
Praxisprojekt SA 06 - 18
Field Practice 12 - 18
   
Methodische Pflichtmodule Sozialarbeit
(im Hauptstudium)
27
Kernkompetenzen des sozialarbeiterischen Handelns 6
Projektmethodik Sozialarbeit 6
Sozialarbeit im rechtlichen, instituonellen und organisatiorischen Kontext 6
Sozialarbeit und Soziale Sicherung 6
Fallwerkstatt Sozialarbeit 3
Methodische Pflichtmodule Soziokultur
(im Hauptstudium)
27
Kernkompetenzen des soziokulturellen Handelns 6
Integrale Projektmethodik Soziokultur 6
Partizipation und partizipative Prozesse 6
Kultur und kulturelle Vermittlung 6
Fallwerkstatt Soziokultur 3
Methodische Pflichtmodule Sozialpädagogik
(im Hauptstudium)
27
Kernkompetenzen des sozialpädagogischen Handelns 6
Projektmethodik Sozialpädagogik 6
Professionelles Handeln in sozialpädagogischen Settings 6
Sozialpädagogische Förder- und Entwicklungsprozesse 6
Fallwerkstatt Sozialpädagogik 3
   
Wahlpflichtmodule *)
(während des ganzen Studiums)
je nach Modell: 
18 - 21
   
Wahlmodule *)
(während des ganzen Studiums)
je nach Modell:
09 - 12
   
Bachelor-Arbeit (inkl. Kolloquium) 12
   
Total ECTS-Punkte fürs ganze Studium 180

*) Auswahl an Wahlpflicht- und Wahlmodulen:

– Alter, Generationen und demografischer Wandel 
– Arbeitsintegration 
– Entwicklungspolitik und NGO 
– Häusliche Gewalt, Gewalt in Institutionen und im öffentlichen Raum 
– Interkulturelle Kommunikation
– Lebensweltorientierte Soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen 
– Kindesschutz 
– Konfliktmanagement im Jugendbereich 
– Medienkompetenzen für die Soziale Arbeit 
– Endstation Psychiatrie? Erschwerte Sozialisationsprozesse junger Erwachsener
– Methoden für die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung 
– Menschenrechte 
– Prävention und Gesundheitsförderung 
– Soziale Arbeit und Gesundheit 
– Soziale Arbeit in der Schule 
– Sozialräumliche Entwicklung 
– Suchthilfe und institutionelle Vernetzung 
– Teamentwicklung und -führung 
– Soziale Innovation und Social Entrepreneurship 
– Sexualität und sexuelle Gesundheit 
– Zugänge zu abweichendem Verhalten 

Ausserdem werden Studienreisen und Blockwochen und ISA-Module (inter- und transdisziplinäre Studienangebote) angeboten.

Admission

Conditions d’admission

  • Mindestens ein Jahr Erfahrung im Erwerbsleben (Nachweis durch Arbeitszeugnisse; Vorpraktikum im sozialen Bereich empfohlen).
  • Anerkannter Bildungsabschluss: Berufsmatura, Fachmatura, gymnasiale Matura, Diplom HF.
  • Sofern kein Schulabschluss im deutschsprachigen Raum vorliegt: Nachweis von Deutschkenntnissen auf der Stufe C2 durch ein anerkanntes Diplom bei der Anmeldung.
  • Besuch einer Info-Veranstaltung

Personen über 30 Jahre, die keinen der genannten Bildungsabschlüsse vorweisen können, können über ein standardisiertes Zulassungsverfahren („sur dossier“) aufgenommen werden.

Lien sur l'admission

Coûts

- Semesterbeitrag CHF 800.- 
- Aufnahmegebühr CHF 450.- 
- Prüfungsgebühr pro Semester CHF 150.-
- Hochschulsport pro Semester CHF 25.- 
- Prüfungsgebühr zum Studienabschluss CHF 220.-

Hinzu kommen Auslagen für Lehrmittel und Materialien, Exkursionen und auswärtige Blockwochen.

Diplôme

  • Bachelor haute école spécialisée HES

Bachelor of Science in Social Work, Studienrichtungen Sozialarbeit, Soziokultur oder Sozialpädagogik, Hochschule Luzern

Débouchés

Master in Sozialer Arbeit, Hochschule Luzern

Infos pratiques

Lieu / adresse

  • Lucerne (LU)

Déroulement temporel

Début des cours

Mitte September (Kalenderwoche 38)

Durée de la formation

6 Semester (Vollzeit)
8-10 Semester (Berufsbegleitend/Teilzeit)

Modalités temporelles

  • À plein temps
  • En emploi
  • À temps partiel

Remarques

An der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit werden drei Zeitmodelle angeboten:

Vollzeit-Studium (sechs Semester)

Ein Vollzeit-Studium dauert in der Regel drei Jahre. Studierende sind pro Woche vier bis fünf Tage in der Ausbildung, weshalb sich eine Arbeitstätigkeit mit diesem Zeitmodell nicht vereinbaren lässt. Nach dem ersten und dem zweiten Semester besuchen Studierende jeweils eine obligatorische Blockwoche. Während des Praktikums im zweiten Ausbildungsjahr arbeiten sie für etwa acht bis zwölf Monate im Feld der Sozialen Arbeit.

Teilzeit-Studium (neun bis zehn Semester)

Ein Teilzeit-Studium ist innerhalb von viereinhalb bis fünf Jahren möglich. Zwei Tage pro Woche sowie während einzelnen Blockwochen sind Studierende an der Hochschule in der Ausbildung. So haben sie Zeit für die Erwerbs- oder Familienarbeit. Dieses Zeitmodell eignet sich für Quer-, Um- und Wiedereinsteiger/innen. Nach dem zweiten und dem vierten Semester besuchen Studierende jeweils eine obligatorische Blockwoche. In der Phase des Praktikums im dritten Ausbildungsjahr erhöht sich die Studienpräsenz auf 80 bis 100 Prozent und reduziert sich danach wieder.

Berufsbegleitendes Studium (acht Semester)

Ein berufsbegleitendes Studium dauert vier Jahre. Interessierte können dieses Zeitmodell wählen, wenn sie bereits in einer von der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit anerkannten Organisation der gewählten Studienrichtung tätig sind oder einen Arbeitsplatz in Aussicht haben. Studierende sind in der Regel an zwei Wochentagen sowie während einzelnen Blockwochen an der Hochschule und verknüpfen die Themen der Module laufend mit ihrem Berufsalltag. Die angeleitete Praxisausbildung findet zwischen dem zweiten und sechsten Semester am Arbeitsplatz der Studierenden statt. Die Arbeitstätigkeit während der Semester soll sich zwischen 40 und 60 Stellenprozenten bewegen, damit für den Unterricht genügend Zeit zur Verfügung steht. Nach dem ersten und dem vierten Semester besuchen Studierende jeweils eine obligatorische Blockwoche.

Passarelle-Studium

Personen die bereits über ein Diplom einer Höheren Fachschule in Sozialpädagogik verfügen, können im Passarelle-Studium den Bachelor in Sozialer Arbeit erwerben. Dieses dauert, je nach gewünschtem Zeitmodell, 2.5 bis 3 Jahre.

Liens

Renseignements / contact

E-Mail: bachelor.sozialearbeit@hslu.ch

KONTAKT:
Rolf Willa, Administration, 041 367 48 40, rolf.willa@hslu.ch 

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